Wer das Konferenzzimmer der MS Odorf betritt, wird neuerdings von einer ganz besonderen Erscheinung begrüßt. Nein, keine neue Kollegin, kein neuer Kollege – ein Birkhahn.
Genauer gesagt: Anton.
Ausgestopft. Hochmotiviert. Und mit fragwürdig langer Beobachtungserfahrung.
Anton hat beschlossen, als neues Maskottchen bei uns einzuziehen. Warum? Wahrscheinlich wegen der guten Kaffeeduft-Wolken, der pädagogisch wertvollen Gespräche oder dem Gelächter am Morgen im Konferenzzimmer.
So ganz genau wissen wir es nicht. Aber er ist jetzt da.
Und er mischt sich ein.
Jeden. Einzelnen. Tag.
Anton ist – um es freundlich auszudrücken – „dauerhaft anwesend“. Er hat es sich auf einem Ehrenplatz gemütlich gemacht. Doch wer glaubt, er sei ein stiller Beobachter, irrt gewaltig. Anton liebt es, jeden Morgen unauffällig seinen Standort zu wechseln. Mal thront er auf dem Schrank, mal sitzt er neben dem Konferenztelefon, und manchmal blickt er ganz ungeniert aus nächster Nähe über die Schulter einer Lehrperson. Besonders beliebt ist Anton bei unseren Junglehrer:innen. Er begrüßt sie gerne mit einem intensiven, glasigen Blick, der ungefähr sagt: „Willkommen. Ich bin der eigentliche Chef hier.“
Seine Hobbys?
• Fortgeschrittenes Beobachten
• Geheimes Lauschen (man munkelt, er kenne bereits den Termin der schulinternen Weihnachtsfeier)
• Diplomatische Neutralität – Anton lächelt immer. Wirklich immer.
Ob er unser Schulklima verbessert? Ganz klar: ja.
Ob man sich an ein ausgestopftes Federtier gewöhnt, das zu jeder Zeit im Raum sein könnte? Irgendwann schon (Hoffentlich).
Ob Anton jemals das Konferenzzimmer verlässt? Sagen wir so: Wir hoffen es nicht.
Eines ist sicher: Anton ist gekommen, um zu bleiben – und wir freuen uns über jedes weitere Abenteuer unseres gefiederten Maskottchens.